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<pre>Drei Spieltage vor Saisonende haben die Fuggerstädter einen Vorsprung von zwei Punkten auf den Schleudersitz Richtung Liga. Ein Sieg im Borussia-Park würde aller Voraussicht nach den Ligaverbleib sichern.  <p> Wenngleich Trainerwechsel bekanntlich kein Allheilmittel sind, könnte ein Austausch des Führungspersonals an der Weser tatsächlich so manchen Knoten lösen — insbesondere in psychologischer Hinsicht ist Skripnik derzeit offenbar nicht die allerbeste Wahl zu sein.  <p>  Zwar holten die Borussen einen 0:2-Rückstand schon vor der Pause auf, gerieten dann aber durch ein kurioses Freistoßtor und einen Fernschuss erneut und entscheidend nochmal in Rückstand. Am Ende mussten sich die „Fohlen“ mit 3:5 geschlagen geben. <p> Zunehmend scheint sich auch die Vereinsführung für die lauernden Gefahren sensibilisierten zu lassen. Hatten die Entscheidungsträger zunächst mit bewundernswerter Gelassenheit auf den Fehlstart reagiert, schaltet man in der Hansestadt mittlerweile doch in den Panik-Modus um. <p>  „Man muss die Mannschaft manchmal auch ein bisschen kitzeln“, erklärte ein überaus glücklicher Karl-Heinz Rummenigge nach dem Schlusspfiff.  </pre>


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<pre>Allerdings wird auf die Defensive wohl Schwerstarbeit zu kommen, denn die Leverkusener haben den ersten Shootingstar der noch sehr jungen Saison in ihren Reihen – Joel Pohjanpalo.  <p> Auch für Gladbachs Raffael war der Auftritt in Berlin Balsam für die Seele. Weil er in den bisherigen elf Liga-Spielen nur beim 2:0 gegen Stuttgart getroffen hatte, stand der „Maestro“ zuletzt in der Kritik. Nun war er mit zwei Toren maßgeblich an dem „Dreier“ in Berlin beteiligt.  <p>  Bislang haben es die Königsblauen in der Rückrunde noch nicht vermocht, zwei Liga-Siege in unmittelbarer Folge einzufahren: Letztmals war das Team vor einem knappen halben Jahr in den Genuss eines derartigen „Laufs“ gekommen. <p> Folglich entsprach es so überhaupt nicht dem Spielverlauf, dass 04 noch zu Beginn der Schlussviertelstunde an einem vollen Dreier schnupperte: Angesichts des hochverdienten Ausgleichs der Stuttgarter Gäste sind für die Knappen aktuell offenbar noch nicht einmal mehr Dusel-Siege drin. <p>  „Wir haben unsere Torgefährlichkeit verloren“ Verteidiger Bastian Oczipka bereitet die Torflaute große Sorgen  </pre> 


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<pre> Die frühe Auswechslung des Verteidigers hatte die Eintracht schließlich auch nicht davon abgehalten, den bayrischen Schwaben zum ersten Male überhaupt eine Niederlage in der Fuggerstadt beizubringen.  <p> „Wir sind richtig gut in die Partie gekommen und haben uns gute Chancen erspielt. Wir gehen dann mit einem Rückstand in die Kabine, der nicht verdient war“, fand Augsburg-Trainer Manuel Baum klare Worte zum unnötig erhaltenen Gegentreffer.  <p>  Haben die jüngste Bundesligapleiten gegen Hertha und Leverkusen schonungslos aufgezeigt, dass der Wechsels ihres Erfolgstrainer die Frankfurter sehr wohl getroffen hat. <p>  Auch, weil sich der FC von Rückständen nicht verunsichern lässt. Gegen Gladbach geriet der „Effzeh“ bereits zum sechsten Mal in dieser Saison in Rückstand — drei Mal haben sie noch gewonnen, zwei Mal gab es ein Remis. <p>  Gerade als der Vorstand den Spielern erlaubte, von der Champions League zu träumen, mussten sie eine überraschende 0:3-Klatsche gegen Augsburg hinnehmen. Noch nie in der Saison hatten die Hessen ein Spiel mit mehr als einem Tor Differenz verloren.  </pre>


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<pre> Bei 15 Versuchen gelang nur ein einziger Auswärtserfolg. Immerhin sechs Mal erkämpfte sich Freiburg in Gladbach ein Remis. Eine Punkteteilung könnte den Breisgauern aber genügen, um die Klasse zu halten.  <p> Frankfurt-Coach Niko Kovac hofft natürlich darauf („Man hat in jedem Spiel seine Chancen“), aber er weiß auch, dass dafür sehr viel zusammenpassen muss.   <p> Ein Besuch im Borussia Park war also vielleicht nicht unbedingt die glücklichste Wahl für diesen Tag. Das 0:0 mit dem sich die Hausherren von der Frankfurter Eintracht getrennt hat war keines von der spannenderen Sorte. Neben Treffern sind der Partie ebenfalls die wirklichen Höhepunkte abgegangen. In der ersten Halbzeit wurde es nur einmal richtig gefährlich, als Branimir Hrgota, der Ex-Gladbacher in den Reihen der Eintracht, das Außennetz traf. <p>  Die Statistik spricht für die Herthaner, die seit über zwei Jahren keine Niederlage mehr gegen die Frankfurter einstecken mussten. Die letzten beiden Auftritte in der Bankenmetropole endeten jeweils unentschieden. Die Wettanbieter gehen davon aus, dass der Hertha-Lauf gegen die Eintracht ein Ende finden wird.  <p> Namentlich beim Sechs-Punkte-Duell im Volkspark hatte sich der FSV von der prekären tabellarischen Ausgangssituation lähmen lassen; gegen den unablässig anrennenden Dino kam die Mannschaft von Sandro Schwarz nur dank eines unverschämten Dusels mit einem torlosen Remis davon.  </pre>


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<pre> Bei Gegner Leipzig haben sich die gröbsten Sorgen hingegen in Luft aufgelöst.  <p> Die Niederlage in Leverkusen fiel vom Ergebnis her eindeutig aus. Die Frankfurter mussten bereits kurz nach Anpfiff einem Rückstand (Javier Hernandez trifft in Minute 5, Anm.) hinterherlaufen, kamen aber immer besser ins Spiel. Nach einer knappen Stunde dann der nächste Rückschlag, wieder durch Chicharito.  <p>  Geht es nach Trainer Dieter Hecking, dann soll dem auch am kommenden Wochenende gegen den FCA so bleiben und seine Mannschaft ähnlich auftreten wie schon in der Vorbereitung. <p>  Manager Horst Heldt pflichtete Breitenreiter bei und sprach ebenfalls von einem schwachen Auftritt der Niedersachsen, die im kommenden Spiel gegen Augsburg folglich dazu angehalten sind, den jüngsten Negativtrend wieder umzukehren.  <p> Während die Hamburger in ihren bisherigen Auswärtsspielen beachtliche 14 Zähler erbeuteten, scheint man in Gegenwart des eigenen Anhangs mit einer mentalen Blockade zu kämpfen. Anders ist es wohl kaum zu erklären, weswegen die Labbadia-Elf daheim erst zwei Siege bejubeln durfte.  </pre>


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